Ausschreibung und Vergabe
Ausschreibungen
In Ausschreibungsunterlagen werden alle wesentlichen verfahrens- und leistungsbeschreibenden Parameter einer Beschaffung festgelegt. Die hauptsächlichen Zielsetzungen sind die effiziente Abwicklung eines Vergabeverfahrens unter Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen sowie die wirtschaftliche Beschaffung von genau dem benötigten Leistungsgegenstand zu den Bedingungen des Auftraggebers.
TENENTE bietet die Erstellung von Ausschreibungsunterlagen für öffentliche Auftraggeber, Sektorenauftraggeber und private Auftraggeber an. Je nach Bedarf erstellt TENENTE entweder den vollständigen Satz an Ausschreibungsunterlagen oder nur einzelne Teile davon.
Leistungsangebot
- Grundinformationen zur Ausschreibung inkl. eines Rahmenterminplans für die Ausführung
- Bestimmungen zum Vergabeverfahren
- Angebotsbestimmungen
- Allgemeine und besondere Vertragsbedingungen inkl. Zahlungsplan und Abrechnungsmodalitäten
- Eignungskriterien - Geforderte Nachweise von Bietern
- Auswahlkriterien bei zweistufigen Verfahren
- Zuschlagskriterien
- Entweder eine konstruktive Leistungsbeschreibung (Lastenheft) oder eine funktionale Leistungsbeschreibung für Material und Dienstleistungen
- Texte, Kartendarstellungen, Ablaufdiagramme, Grafiken und Blockschaltbilder
- Projektterminplan mit Gliederung der Umsetzung in Projektphasen mit terminlichen Meilensteinen
- Strukturiertes Leistungsverzeichnis
- Formblätter für Bieterangaben in einem einheitlichen Format
Wert für den Auftraggeber
- Ausführung von Ausschreibungsunterlagen so, dass sie vollständig bundesvergabegesetzkonform sind
- Vollständigkeit der Ausschreibungsunterlagen
- Klarheit über die Dauer eines Beschaffungsvorgangs sowie über den Zeitbedarf für die Projektumsetzung
- Ausführung der Ausschreibungsunterlagen so, dass vergleichbare Angebote eingeholt werden können
- Robuste und dem Auftragsgegenstand angepasste Bestimmungen in einer solchen Gestaltung, dass der Auftraggeber davor bewahrt wird, auf taktierende Bieter hereinzufallen
- Keine überschießenden Bestimmungen, welche die Zielsetzung des Vergabeverfahrens konterkarieren können
- Konsistenz und Einheitlichkeit der Ausschreibungsunterlagen
Kostenschätzung
Vor der Erstellung einer Ausschreibung muss ein Auftraggeber den Auftragswert von einer sachkundigen Person schätzen lassen. Der geschätzte Auftragswert dient einerseits zur Prüfung, ob die budgetäre Deckung einer Beschaffung gegeben ist und bestimmt außerdem die Wahlmöglichkeiten zur Art des Vergabeverfahrens. Klarheit über die zu erwartenden Beschaffungs- und Betriebskosten sowie über die zeitlichen Lagen von Zahlungen ist unabdingbar für eine erfolgreiche Projektumsetzung. Die Aufstellung und Analyse der Kosten kann auf die Spezifikationen und den Umfang des Beschaffungsgegenstands rückwirken bzw. die Aufteilung einer Beschaffung in zeitlich gestaffelte Phasen nahelegen.
In der professionellen Kommunikationstechnik werden Kosten im Normalfall nur in sehr geringem Ausmaß von Anforderungen an Komfort und Konvenienz verursacht. Meistens geht es viel mehr um sinnvolle und wirksame Maßnahmen zur Erhöhung der Verfügbarkeit der Kommunikationsinfrastruktur bzw. um eine Reduktion des betrieblichen Risikos. Eine Analyse der Struktur von Betriebskosten kann außerdem die nachvollziehbare und sachliche begründete Entscheidung zwischen der Einbringung von Eigenleistung und dem Zukauf von Dienstleistungen unterstützen.
TENENTE bietet die kompetente Erstellung von Kostenschätzungen an. Unser Leistungsspektrum reicht von groben Budgetkostenschätzungen bis zu detaillierten Analysen von Beschaffungs- und Betriebskosten. Wir setzen einem Auftraggeber die Kostenfaktoren einer Beschaffung auseinander, erläutern die Kostenfaktoren und stellen Vor- und Nachteile von Beschaffungsvarianten einander gegenüber.
Leistungsangebot
- Sachkundige Schätzung des Auftragswertes
- Schätzung von Anschaffungskosten (CAPEX) und Betriebskosten (OPEX)
- Analyse und Gegenüberstellung der kommerziellen Eigenschaften von Realisierungsvarianten
- Planung von Umsetzungsphasen eines Projekts unter Berücksichtigung kommerzieller Randbedingungen
- Konzept zur Kosteneinsparung durch Einbringung von Eigenleistungen unter Berücksichtigung der individuellen Fähigkeiten und Möglichkeiten innerhalb der Organisation eines Auftraggebers
- Preisrecherchen
- Markterkundungen
- Budgetplanung inkl. Darstellung der laufenden Kosten sowie der Höhe und zeitlichen Lage von Zahlungen
- Erstellung eines Zahlungsplans
Wert für den Auftraggeber
- Kenntnis aller Kostenfaktoren sowie der Höhe der zu erwartenden Ausgaben vor einer Beschaffung
- Möglichkeit, den Leistungsumfang einer Beschaffung an das verfügbare Budget anzupassen
- Entscheidungsgrundlage zur Auswahl eines Vergabeverfahrens
- Grundlage, um ein Budget zu beantragen bzw. zu reservieren
- Klare und detaillierte Einsicht in einen Schlüsselparameter zur Bewertung von Realisierungsvarianten
- Entscheidungsgrundlage, um die Einbringung von Eigenleistungen in ein Projekt anzupassen und kommerziell zu bewerten
- Möglichkeit, rechtzeitig gegenzusteuern, wenn eine geplante Beschaffung den verfügbaren Budgetrahmen überschreitet
Vergabeverfahren
Die Durchführung eines Vergabeverfahrens erfordert grundsätzlich die Kenntnis der anzuwendenden gesetzlichen Bestimmungen. Ein Auftraggeber handelt in diesem Rahmen nach Maßgabe von Zweckmäßigkeit und Verhältnismäßigkeit. Über die Beachtung von Schwellenwerten, Fristen und die Gleichbehandlung von Bietern hinausgehend macht sich eine korrekte und durchgängig nachvollziehbare Verfahrensabwicklung immer bezahlt.
Angefangen bei der Auswahl der bestgeeigneten Verfahrensart profitiert ein Auftraggeber von Klarheit über alle Aspekte des eigenen Handlungsspielraums sowie über die situationsspezifisch zu setzenden Verfahrenshandlungen. Es gilt Fehler zu vermeiden und in allen Phasen des Vergabeverfahrens die Konsequenzen der eigenen Verfahrenshandlungen zu verstehen. Mancher Auftraggeber verfügt allerdings nicht über die personellen Ressourcen für die Abwicklung eines Vergabeverfahrens bzw. hat die benötigte Expertise nicht in den eigenen Reihen verfügbar.
TENENTE bietet die Unterstützung bei der Durchführung von Vergabeverfahren an. Unser Leistungsspektrum reicht von der beratenden Begleitung eines Auftraggebers bis hin zur hauptverantwortlichen Durchführung eines Vergabeverfahrens. Der Auftraggeber wird personell unterstützt und hat in allen Phasen des Vergabeverfahrens einen sachkundigen Berater an seiner Seite.
Leistungsangebot
- Sachkundige Schätzung des Auftragswertes
- Auswahl des bestgeeigneten Vergabeverfahrens für öffentliche Auftraggeber und für Sektorenauftraggeber; Auswahl der Vorgehensweise für private Auftraggeber
- Strukturierung und Koordination eines einstufigen oder zweistufigen Vergabeverfahrens
- Erstellung der Unterlagen für ein Auswahlverfahren (erste Stufe eines zweistufigen Vergabeverfahrens)
- Projektmanagement zum Vergabeverfahren, Terminplanung, Terminkoordination, Terminverfolgung
- Laufende sachkundige Beratung des Auftraggebers während des Vergabeverfahrens
- Abwicklung des Vergabeverfahrens
- Führung des Vergabeaktes
- Prüfung von Teilnahmeanträgen
- Vergaberechtskonforme Abwicklung der Beantwortung von Bewerber- bzw. Bieterfragen
- Durchführung einer vergaberechtskonformen Angebotsöffnung
- Angebotsprüfung nach dem Bundesvergabegesetz inkl. Prüfung auf formale Richtigkeit, Vollständigkeit, rechnerische Richtigkeit, Preisangemessenheit und Einhaltung der technischen Spezifikationen der Ausschreibung
- Einholung von Aufklärungen von Bietern
- Einberufung von und Teilnahme an Bietergesprächen und Verhandlungen, Führung von Verhandlungen inkl. Koordination und Protokollierung
- Vertiefte Angebotsprüfung, Aufklärung von unklaren Sachverhalten
- Angebotsbewertung nach den Zuschlagskriterien der Ausschreibung
- Erstellung einer Vergabeempfehlung an den Auftraggeber
- Unterstützung bei der Vertragsgestaltung
Wert für den Auftraggeber
- Durchführung der am effizientesten zum Ziel führenden Art des Vergabeverfahrens
- Trittsichere Abwicklung eines Vergabeverfahrens nach den Bestimmungen des Bundesvergabegesetzes
- Bedarfsgesteuerte Beratung im Laufe des Verfahrens, v.a. auch in möglicherweise ungewohnten Entscheidungssituationen
- Sinnvolle und begründete Entscheidungen im Verfahren auf Basis einer kompetenten Beratung
- Nachvollziehbarkeit und durchgängige Protokollierung eines Vergabeverfahrens
- Fachkundig getroffene Vergabeentscheidung inkl. nachvollziehbarer Begründung
- Geringes Risiko des erfolgreichen Einspruchs eines Bieters
- Auslagerung der zeit- und arbeitsintensiven Tätigkeiten eines Vergabeverfahrens und dadurch Möglichkeit der Konzentration auf den eigenen Bereich
Angebotserstellung
Die Qualität eines Angebotes wird als ein Indikator für das Bemühen eines Bieters um einen Auftrag wahrgenommen, da sie auf die Qualität einer zukünftigen Auftragsabwicklung schließen lässt. Neben Selbstverständlichkeiten wie inhaltlicher Vollständigkeit kommt es insbesondere darauf an, dass ein Angebot die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Beschaffungsgegenstand widerspiegelt, die Umsetzung der Anforderungen aus der Ausschreibung klar plausibilisiert und die erforderliche Kompetenz zur Bewältigung der technischen, organisatorischen, terminlichen oder sonstigen Herausforderungen erkennen lässt. Außerdem sollte ein Angebot übersichtlich strukturiert und gefällig formatiert sein und wie aus einem Guss wirken. Erläuternde Texte und Anhänge müssen die richtige Detailtiefe aufweisen. Für einen Bieter ist es natürlich auch essentiell, dass der Angebotspreis korrekt kalkuliert ist.
Der Bedarf eines Bieters an externer Unterstützung bei der Erstellung eines Angebots kann vielfältige Ursachen haben. Beispielsweise können die Nichtverfügbarkeit von erforderlichem Personal, die zeitliche Kollision von mehreren parallel auszuarbeitenden Angeboten oder Ressourcenengpässe jeglicher Art die termingerechte Ausarbeitung eines erfolgversprechenden Angebotes gefährden. Manchmal ist auch Detailexpertise zu einzelnen technischen Anforderungen eines Ausschreibungsgegenstandes bei einem Bieter nicht greifbar. Oder aber ein Bieter verfügt über profunde technische Kompetenz, hat aber wenig Erfahrung mit Vergabeverfahren, deren gesetzlichen Rahmen und den jeweiligen Fristen, Formalerfordernisse etc. Ganz allgemein zeigt die Erfahrung, dass Angebotsfristen, wie lange auch immer sie dauern mögen, in der Wahrnehmung von Bietern zu kurz sind.
TENENTE bietet vielfältige Unterstützung bei der Ausarbeitung von Angeboten und zur Beratung von Bietern in Vergabeverfahren an. Unser Leistungsspektrum reicht von der Erstellung von einzelnen Angebotsteilen über die Zusammenstellung der Angebotsteile zu einem Angebot, die allgemeine Beratung im Zusammenhang mit einem Angebot oder zu einer Angebotsstrategie bis hin zur Kontrolle einer Preiskalkulation und zur Steuerung des gesamten Angebotsprozesses. Selbstredend können wir Bieter nur dann unterstützen, wenn Interessenskonflikte und jegliche Verletzungen von Vertraulichkeitsbeziehungen mit Sicherheit ausgeschlossen sind.
Leistungsangebot
- Unterstützung bei der Erstellung von vollständigen, ausschreibungskonformen, ansprechenden und formal korrekten Teilnahmeanträgen und Angeboten („aus einem Guss“)
- Koordination zu einem Teilnahmeantragsverfahren bzw. zu einem Vergabeverfahren, Terminplanung, Terminkoordination, Terminverfolgung
- Festlegung der Angebotsstrategie
- Unterstützung bei der Preiskalkulation und strategische Beratung dazu
- Erstellung von Teilen der Angebotsunterlagen
- Plausibilitätscheck und Vollständigkeitsprüfung zur angebotenen technischen Lösung
- Korrekturlesen und sachkundige Überarbeitung von Angebotstexten
- Unterstützung bei Bietergesprächen und Verhandlungen mit dem Auftraggeber
- Formulierung von Bieterfragen zur Aufklärung von unklaren Anforderungen
Wert für den Auftraggeber
- Erhöhung der Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen Angebotes
- Vorliegen eines professionell erstellten, vollständigen und ansprechenden Angebotes
- Professionelle Kommunikation mit dem Auftraggeber bzw. mit der ausschreibenden Stelle
- Personelle Unterstützung des Teams zur Angebotsausarbeitung
- Korrekte Einschätzung des Leistungsgegenstand (technische Herausforderungen, Eignung des eigenen Portfolios, Kompetenzen in den eigenen Reihen, Produkte von Sublieferanten, Beistellungen des Auftraggebers etc.)
Planung
Bedarfsanalyse
Eine Bedarfsanalyse ist die Grundlage jeder seriösen Planung eines Kommunikationssystems. Das gilt unabhängig davon, ob ein Bestandssystem erweitert bzw. erneuert werden soll oder ob eine völlig neue Kommunikationsinfrastruktur herzustellen ist. Auch wenn oftmals lediglich der Wechsel auf eine aktuelle Kommunikationstechnologie im Vordergrund steht, geht in den meisten Fällen der tatsächliche Bedarf an Sprach- und Datenkommunikation über die reine Abbildung bestehender Kommunikationsprozesse in moderner Technologie hinaus.
Eine Bedarfsanalyse ist eine Gelegenheit, sich - möglicherweise nach langen Jahren des Betriebs eines Kommunikationssystems - mit den aktuellen Sprach- und Datenkommunikationsbedürfnissen im eigenen Unternehmen zu befassen. Außerdem ist eine Bedarfsanalyse als Bewusstmachung der tatsächlichen Anforderungen immer auch eine Chance, sich mit neuen Möglichkeiten in der Kommunikationstechnik auseinanderzusetzen und zu hinterfragen, welche zusätzliche Funktionen neuer Kommunikationstechnologien auch im eigenen Betrieb von Nutzen sein können. Schließlich gewöhnen sich die eigenen Mitarbeiter gezwungenermaßen an Unzulänglichkeiten eines Bestandssystems, finden sich damit ab und entwickeln Behelfslösungen. Lange gelebt Umgehungslösungen werden nicht mehr als solche wahrgenommen und nicht mehr hinterfragt. Oftmals fördert die Bedarfsanalyse für ein Kommunikationssystem auch Optimierungsbedarf in ganz anderen Bereichen und Abläufen eines Betriebes zu Tage.
TENENTE bietet die Durchführung von Bedarfsanalysen für Sprach- und Datenkommunikationssysteme an. Unsere unvoreingenommene Herangehensweise ohne Vorwegnahme von Entscheidungen aber stets im Bewusstsein von möglichen Lösungsvarianten ist vielfach bewährt. Wir fokussieren die Analyse auf das Wesentliche der kommunikationsrelevanten Prozesse in der Organisation des Auftraggebers. Wir erheben und analysieren alle relevanten Kommunikationsprozesse und ‑parameter nur in der erforderlichen Tiefe und vermeiden die Zeitverschwendung mit Themen, welche keine Relevanz für ein zukünftiges Kommunikationssystem haben. Wir erkennen und respektieren Bewährtes. Unsere Sicht von außen ist von Vorteil, da wir nicht betriebsblind sind und auch lange gelebte Prozesse hinterfragen, die möglicherweise vordergründig selbstverständlich und unveränderbar erscheinen.
Als Ergebnis einer Bedarfsanalyse liegen alle Informationen in einer strukturierten Form vor, welche für eine sinnvolle Planung benötigt werden. Die im Verlauf einer Bedarfsanalyse erworbene Kenntnis des Betriebs, der Abläufe, wesentlichen Prozesse und Örtlichkeiten eines Auftraggebers haben über den reinen Nutzen für die dokumentierte Erfassung des Kommunikationsbedarfs auch einen beträchtlichen Wert für eine nachfolgende Planungstätigkeit.
Leistungsangebot
- Ermittlung des realen Kommunikationsbedarfs an Sprach- und/oder Datenkommunikation
- Erhebung und Analyse der betrieblichen Arbeitsabläufe, Informationsflüsse und Kommunikationsabläufe so weit relevant für ein zukünftiges Kommunikationssystem
- Zusammenstellung der planungsrelevanten Eigenschaften der betrieblichen Kommunikation
- Definition von Funkversorgungsbereichen und der Versorgungsqualität
- Dokumentation der objektiven und der subjektiv wahrgenommenen Vor- und Nachteile bestehender Kommunikationssysteme
- Beratung zu Kommunikationsaspekten von betrieblichen Prozessen
- Analyse des Kommunikationsumfeldes und dessen kommunikationsrelevanter Parameter
- Aufstellung der benötigten Schnittstellen eines Kommunikationssystems
- Analyse von Integrationsmöglichkeiten
- Aufstellung der maßgeblichen Endgeräteeigenschaften und von benötigtem bzw. empfohlenem Endgerätezubehör
- Empfehlung von sinnvollen, über das rein Notwendige hinausgehenden Erweiterungen von Kommunikationssystemen
- Identifikation von Optimierungspotentialen und des Bedarfs an Mängelbeseitigung bei bestehenden Kommunikationssystemen
- Ergebnisdarstellung gleich in Form eines funktionalen Lastenhefts als Grundlage einer nachfolgenden Systemplanung
Wert für den Auftraggeber
- Auseinandersetzung mit den tatsächlichen betrieblichen Kommunikationsabläufen und ‑bedürfnissen zu Sprach- und Datenkommunikation
- Zugriff auf externe, unvoreingenommene - d.h. nicht betriebsblinde - fachliche Kommunikationsexpertise
- Erkenntnisse zum Optimierungspotential im Zusammenhang mit der innerbetrieblichen Kommunikation (möglicherweise auch in anderen Bereichen)
- Grundlage, um bewusst, mit klarem Ziel und mit klarer Sicht auf Vor- und Nachteile Entscheidungen zu einem neuen Kommunikationssystem zu treffen
- Wirkungsvoller Einsatz des vorhandenen Budgets und Vermeiden von Fehlinvestitionen am realen Bedarf vorbei
- Möglichkeit, durch bedarfsgerecht funktionierende Kommunikationsmittel die Motivation, Zufriedenheit und Effizient der Mitarbeiter zu steigern
- Grundlage, um Umsetzungsphasen unter Priorisierung des vordringlichen Kommunikationsbedarfs zu planen und von Beginn an zu berücksichtigen
- Chance, Unzulänglichkeiten auch außerhalb eines Kommunikationssystems aufzudecken und zu beheben
Systemplanung
Das Ziel der Systemplanung ist das Vorliegen eines mit dem Auftraggeber abgestimmten Systemkonzepts, welches die Kommunikationsanforderungen des Auftraggebers innerhalb der vorgegebenen Rahmenbedingungen bestmöglich erfüllt. Einer Systemplanung liegen die konkrete Definition der Anforderungen und Rahmenbedingungen sowie optimalerweise auch eine Bestandserhebung zu Grunde. Die Systemplanung berücksichtigt nicht nur die technischen Parameter eines Kommunikationssystems, sondern bezieht insbesondere auch betriebliche Aspekte und die budgetären Rahmenbedingungen mit ein. In vielen Fällen wird das Ergebnis einer Systemplanung bereits in Form eines Lastenheftes für eine Ausschreibung abgefasst.
TENENTE führt Systemplanungen je nach Wunsch des Auftraggebers mit mehr oder weniger Einbindung des Auftraggebers in den Planungsprozess aus. Bewährt ist eine interaktive Arbeitsweise mit regelmäßigem Austausch. Der Auftraggeber ist immer am Laufenden über den Stand der Planung und die bereits erarbeiteten Zwischenziele und hat außerdem die Möglichkeit, die zu Grunde liegenden technischen Sachverhalte laufend vermittelt zu bekommen. Auf der anderen Seite profitiert auch die Qualität der Systemplanung von jeder Interaktion mit dem Bedarfsträger. Unabhängig von der Intensität der Mitwirkung des Auftraggebers verbleibt die Verantwortung für ein zeitgerecht vorliegendes und taugliches Planungsergebnis bei TENENTE.
TENENTE veranschaulicht Planungsergebnisse ergänzend zu textuellen Beschreibungen und Spezifikationen im vielfach bewährten Format einer so genannten „Weltkarte“. Dabei handelt es sich um die Darstellung eines Gesamtsystems in Form eines Blockschaltbildes, welches die wesentlichen Standorte, Komponenten und Schnittstellen zeigt und dadurch das gesamthafte Verständnis eines Kommunikationssystems ermöglicht.
Leistungsangebot
- Technologieauswahl: Evaluierung von verfügbaren Technologien, Gegenüberstellung von technologischen Realisierungsvarianten und Auswahl der geeigneten Technologie
- Grobplanung: funktionale und produktneutrale Planung inkl. Ausarbeitung einer funktionalen Systemarchitektur
- Detailplanung von technischen Gewerken:
- Kommunikationsanlagen in Zentralen und an dezentralen Standorten (Funkstandorten)
- Gerätespezifikationen für alle Systemkomponenten
- Antennensysteme
- Verbindungsnetzwerke zur Anbindung dezentrale Standorte, erforderlichenfalls mittels einer redundant ausgeführten Mehrfachanbindung
- Energieversorgung, unterbrechungsfreie Spannungsversorgung
- Handfunkgeräte und deren Zubehör (Spezifikation der Geräteeigenschaften)
- mobile Geräte und deren Zubehör (Spezifikation der Geräteeigenschaften)
- Schnittstellen zu anderen Systemen
- Software-Applikationen
- Bedieneinrichtungen (z.B. in Leitstellen)
- Bedienoberflächen (GUI Planung)
- Datenhaltung, Datenmanagement
- Systemmanagement
- technische Überwachung (monitoring)
- Migrationsplanung: Planung des Übergangs von einem bestehenden Kommunikationssystem auf eine neue Systemarchitektur unter möglichst geringer Beeinträchtigung des operativen Betriebs
- Maßnahmen zur Erhöhung der Ausfallsicherheit durch konstruktive, technische und organisatorische Maßnahmen
- Kostenschätzung (Leistungsbeschreibung siehe Leistungskategorie „Ausschreibung, Vergabe“)
Wert für den Auftraggeber
- Verfügbarkeit eines professionell geplanten, zukunftsfesten Systemkonzepts bestehend aus Beschreibungen, Spezifikationen, Blockschaltbildern und Prozessdarstellungen
- Vorliegen der technisch-wirtschaftlich optimalen Kommunikationslösung innerhalb der gegebenen Rahmenbedingungen
- Vorliegen eines Lastenhefts als technischer Teil einer Ausschreibung
- Klarheit über Vorteile, Nachteile und Potential des ausgearbeiteten Konzeptes
- Verständnis von sämtlichen Aspekten des Systemkonzepts und der zu Grunde liegende Technologien
- Möglichkeit der vorausschauenden und bewussten Herbeiführung von Entscheidungen in denjenigen Fällen, in welchen Kompromisse eingegangen werden müssen
- Berücksichtigung von Stärken und Schwächen der am Markt befindlichen Produkte
- Fachliche Beratung zur Steigerung der Kommunikationseffizienz in den betrieblichen Abläufen durch Nutzung neu verfügbarer Funktionen eines modernen Kommunikationssystems
Funknetzplanung
Funknetzplanung ist die Systemplanung für Funksysteme nach erfolgter Festlegung der Funktechnologie und auf Basis vorliegender Versorgungsanforderungen. Eine wesentliche Aufgabe der Funknetzplanung ist die Planung der Funkstandorte, d.h. die Auswahl geeigneter Standorte und die Spezifikation der wesentlichen standortspezifischen Parameter und Systemkomponenten, insbesondere der Antennensysteme. Mittels der getroffenen Standortauswahl und ‑spezifikation sollen die betrieblichen Kommunikationsanforderungen des Auftraggebers bestmöglich und kosteneffizient erfüllt werden.
Bei der Funknetzplanung ist insbesondere den spezifischen Parametern und Eigenschaften der ausgewählten Funktechnologie Rechnung zu tragen. Dazu ist vor allem planerische Expertise zu den Spezifikationen und tatsächlichen Performanzeigenschaften von am Markt erhältlichen Funksystemen abseits von Marketingaussagen, Labormesswerten und Datenblattversprechen erforderlich. Das gilt umso mehr, wenn hohe Anforderungen an die zeitliche und/oder örtliche Verfügbarkeit eines Funkdienstes bestehen. Bei der Ausarbeitung der Funknetzplanung muss auch der mögliche störende Einfluss von Fremdsysteme berücksichtigt werden, vor allem beim Betrieb mehrerer Funkdienste an einem Standort.
TENENTE bietet die professionelle umfassende Erstellung von Funknetzplanungen an. Wir legen die zukünftigen Funkstandorte fest und spezifizieren die Betriebsparameter der Funkeinrichtungen. Die Standortauswahl basiert üblicherweise neben der grundsätzlichen Eignung auf Grund der örtlichen Gegebenheiten auf den Ergebnissen einer Funkausbreitungssimulation, den wirtschaftlichen Aspekten (Errichtungskosten, Betriebskosten, Eigentumsverhältnisse), den Erfahrungen mit einem bereits vorhandenen Funksystem und der jahreszeit- und witterungsunabhängigen Erreichbarkeit. In einem zweiten Schritt planen wir die funktechnischen Einrichtungen jedes Funkstandortes. Dabei werden die spezifischen Eigenschaften und Spezifikationen unterschiedlicher Funktechnologien ebenso berücksichtigt, wie Anforderungen an die Ausfallsicherheit (Redundanzanforderungen) und die Erfordernisse hinsichtlich der standortspezifischen Kapazität zur Rufabwicklung. Bei Bedarf erstellen wir eine Interferenzanalyse zur rechnerischen Überprüfung, ob eine Gefahr der Störung des eigenen Funksystems durch andere Funksysteme besteht und ob die zugeteilten Frequenzen andere Funksysteme durch Intermodulation stören können.
Gemeinsam mit einem Partner plant TENENTE auch Antennentragwerke inkl. der statischen Berechnungen. Wir unterziehen bestehende Antennentragwerke einer statischen Prüfung und planen Funkmaste, Mastverstärkungen oder Mastadaptionen.
Leistungsangebot
- Planung der Funkversorgung, inkl. einer Mehrfachversorgung, wo erforderlich (überlappende Funkabdeckung)
- Funkausbreitungssimulation (Feldstärkevorhersage): Die Funkversorgung von Funkstandorten wird mittels einer Simulationssoftware berechnet und auf einer Karte dargestellt (Leistungsbeschreibung siehe Leistungskategorie „Funkausbreitungssimulation“)
- Standortauswahl
- Standortbegehung und Standortevaluierung
- Standortplanung:
- Unterbringung funktechnischer Anlagen
- Antennen und Antennensystemen
- Energieversorgung, unterbrechungsfreie Spannungsversorgungen
- Strukturierte Verkabelung
- Kapazitätsplanung: Planung der standortspezifischen und systemweiten Kommunikations- und Übertragungskapazitäten inkl. der Reserven für Lastspitzen
- Repeaterplanung
- Frequenzplanung
- Interferenzanalyse
- Intermodulationsberechnung
- Optimierung von funktechnischen Parametern
- Netzwerkoptimierung
- EMV-Störstrahlungsberechnung: rechnerische Überprüfung, ob die Funkaussendungen einer Funkstation die Störfestigkeitsgrenzwerte von anderen Geräten am Standort überschreiten
- Erstellung des einreichfertigen Antrags an die Fernmeldebehörde, Betreuung von Behördenverfahren
- Kostenschätzung (Leistungsbeschreibung siehe Leistungskategorie „Ausschreibung, Vergabe“)
- Durchführung von Funkversorgungsmessungen (Leistungsbeschreibung siehe Leistungskategorie „Messungen“)
Wert für den Auftraggeber
- Vorliegen einer professionellen Planung, welche die zuverlässige Bereitstellung eines Funkdienstes in der benötigten Funktionalität, Verfügbarkeit und Qualität robust gewährleistet
- Sicherheit, dass das eigene Funksystem durch andere Funksysteme nicht gestört wird und dass es andere (Funk)anlagen nicht stört
- Effiziente Ausnützung der Funkfrequenzen
- Unterstützung bei Bewilligungsverfahren bei der Fernmeldebehörde
- Klarheit über die zu erwartenden Errichtungs- und Betriebskosten
Funkausbreitungssimulation
Funkausbreitungssimulationen werden meistens im Rahmen einer Funknetzplanung berechnet. Die Simulationen zeigen eine flächige Darstellung der auf Basis einer konkreten Konstellation und Konfiguration von Funkstandorten berechneten Feldstärke in einem Funkversorgungsgebiet. Die Berechnungen werden vor allem zur Klärung der Fragestellung, mit welchen Funkstandorten in welcher Ausführung eine für die betrieblichen Anforderungen des Auftraggebers zufriedenstellende Funkversorgung hergestellt werden kann, herangezogen. Den Simulationen liegen Höhenmodelle des Geländes und Daten zur Oberflächenbeschaffenheit im Berechnungsgebiet zu Grunde.
Bei der Ergebnisinterpretation von Funkausbreitungssimulationen ist zu berücksichtigen, dass es sich dabei um auf eine Fläche bezogene Wahrscheinlichkeitsaussagen (Durchschnittswerte) handelt, aber nicht um punktuell präzise Werte. Funkausbreitungssimulationen eignen sich daher insbesondere auch zum Vergleich von Realisierungsvarianten, z.B. um unterschiedliche Konstellationen von Funkstandorten oder den Effekt von Änderungen an Antennensystemen zu beurteilen. Funkausbreitungssimulationen können mittels Funkausbreitungsmessungen verifiziert und validiert werden, was ihre Aussagekraft deutlich erhöht.
TENENTE bietet die professionelle Berechnung von aussagekräftigen Funkausbreitungssimulationen an. Wir bringen in unsere Berechnungen umfangreiche Expertise zu den relevanten Funk- und Ausbreitungsparametern ein und erzielen durch realitätsnahe Berechnungsparameter genauere Ergebnisse. Wir berechnen Funkausbreitungssimulationen für Einzelstandorte oder für ein gesamtes Funksystem. Wir erläutern unserem Auftraggeber das Simulationsergebnis und setzen ihm die Erkenntnisse zur Funkversorgung und zu Realisierungsvarianten auseinander.
Leistungsangebot
- Erstellung einer Leistungsbilanz für die Funkschnittstelle (link budget)
- Rechnerische Simulation der Funkausbreitung
- Ergebnisdarstellung, beispielsweise auf einem Kartenhintergrund
- Präsentation und Erläuterung des Simulationsergebnisses, Diskussion von Realisierungsvarianten gemeinsam mit dem Auftraggeber
- Durchführung von Funkversorgungsmessungen zur Verifikation der Simulation (Leistungsbeschreibung siehe Leistungskategorie „Messungen“)
Wert für den Auftraggeber
- Bild von der Funkversorgung, die mit einer konkreten Auswahl an Funkstandorten erreicht werden kann
- Vermeidung von Funkversorgungslücken, Sicherstellung der Mehrfachversorgung in besonders wichtigen Bereichen
- Klarheit über die Funkversorgungsbereiche von Funkstandorten oder Standortkandidaten und dadurch gezielte und begründete Standortwahl
- Beurteilung des Effekts von Änderungen am Antennensystem eines Funkstandortes
- Möglichkeit, Realisierungsvarianten rechnerisch miteinander zu vergleichen und gezielt begründete Entscheidungen zu treffen
- Verständnis über die wesentlichen Funkausbreitungsmechanismen im Versorgungsgebiet
- Beurteilung und bewusste Akzeptanz der zu erwartenden Versorgungslücken
Richtfunkplanung
Richtfunkstrecken werden in unterschiedlichen Anwendungsfällen eingesetzt: als isolierte Einzelstrecken zur Verbindung zweier Endstellen, als eigenständige Verbindungsnetzwerke ('backbone') zur Vermaschung mehrerer Standorte oder als redundante Ergänzung von leitungsgebundenen Verbindungsnetzwerken. Die Kosteneffizienz bei Anschaffung und Betrieb spricht ebenso für Richtfunk wie die Möglichkeit, über das eigene Verbindungsnetzwerk autark, den eigenen Ansprüchen an Qualität und Verfügbarkeit gerecht und ohne Abhängigkeit von externen - kommerziell agierenden - Netzbetreibern zu verfügen. Letzteres ist insbesondere für Betreiber von kritischen Infrastrukturen von Bedeutung.
TENENTE bietet die Planung einzelner Richtfunkstrecken wie auch die Systemplanung weitläufiger, vermaschter Richtfunknetzwerke an. Ausgehend von einer detaillierten Leistungsbilanz für die jeweilige Datenübertragungsrate und unter Zugrundelegung der Anforderungen an die Streckenverfügbarkeit planen wir sämtliche Parameter der Richtfunkendstellen (Richtfunkgeräte und Richtfunkspiegel). Wir bringen in unsere Berechnungen umfangreiche Expertise zu den relevanten Funk- und Ausbreitungsparametern inkl. der streckenindividuellen lokalen Witterungseinflüsse ein und erzielen dadurch zuverlässige Ergebnisse. Anhand von Höhenmodellen untersuchen wir die Sichtbarkeitsbedingungen zwischen den Endstellen und bewerten im Bedarfsfall den Effekt von Hindernissen bzw. von teilweise abgeschatteten Fresnelzonen.
Leistungsangebot
- Detailplanung von Richtfunkstrecken
- Erstellung einer Leistungsbilanz für Richtfunkstrecken inkl. Ermittlung und Bewertung der Pegelreserve
- Kapazitätsplanung und Ermittlung des Bandbreitenbedarfs
- Planung der Topologie von vermaschten Richtfunknetzwerken
- Festlegung der Gerätespezifikationen
- Planung von technischen, konstruktiven und netzwerkarchitektonischen Eigenschaften zur Erhöhung der Verfügbarkeit von einzelnen Richtfunkstrecken und der Resilienz von Richtfunknetzwerken
- Standortauswahl - gegebenenfalls unter Einbeziehung verfügbarer Funkstandorte des Auftraggebers
- Standortplanung:
- Richtfunkspiegel und deren Ausrichtung
- Betriebsparameter der Richtfunkgeräte
- Benötigte Netzwerkkomponenten
- Energieversorgung, unterbrechungsfreie Spannungsversorgungen
- Verkabelung
- Standortbegehung und Standortevaluierung
- Erstellung des einreichfertigen Antrags an die Fernmeldebehörde, Betreuung von Behördenverfahren
- Planung der Schnittstellen zu anderen Systemen
- Planung der technischen Überwachung (monitoring)
- Migrationsplanung
- Kostenschätzung (Leistungsbeschreibung siehe Leistungskategorie „Ausschreibung, Vergabe“)
Wert für den Auftraggeber
- Grundlage für ein zuverlässiges, ausfallsicheres und robustes Verbindungsnetzwerk
- Zugriff auf langjährige Planungserfahrung zu ausfallsicheren Richtfunkstrecken und Richtfunknetzwerken
- Vorliegen der ausschreibungsfertigen Planung von einzelnen Richtfunkstrecken oder eines Richtfunknetzwerks
- Gewissheit, dass das geplante Richtfunknetzwerk funktionieren und seinen Zweck erfüllen wird
- Zugriff auf Expertise zu kritischen Infrastrukturen
Krisenkommunikation, Blackout-Funk
Blackouts unterscheiden sich von anderen Krisenereignissen insbesondere durch ihre lange Dauer, das überraschende Auftreten ohne Vorwarnung und die enorme Ausdehnung des betroffenen Schadensraums. Ein überregional-großflächiger Ausfall des öffentlichen Stromnetzes hat zur Folge, dass Gemeinden die Krisenlage auf sich allein gestellt meistern müssen, da Hilfestellung von außen kaum zur Verfügung steht. Bürgermeisterinnen und Bürgermeister müssen die Funktion des behördlichen Einsatzleiters wahrnehmen. Ihnen fällt die Aufgabe zu, die notwendigen Maßnahmen der Katastrophenabwehr und -bekämpfung anzuordnen und zu koordinieren. Die Blackout-Vorsorge ist daher ein wichtiger Teil der individuellen Katastrophenschutzplanung einer Gemeinde.
Österreichische Zivilschutzverbände empfehlen der Bevölkerung eine Notbevorratung mit Wasser und Lebensmitteln für eine Dauer von 14 Tagen. Zwar kann die Wiederherstellung der öffentlichen Stromversorgung voraussichtlich innerhalb von bis zu drei Tagen bewerkstelligt werden, allerdings ist es damit noch nicht getan. Bis die Einrichtungen der Zivilgesellschaft wiederhergestellt sind - insbesondere auch die Kommunikationsinfrastruktur, die Versorgungsketten und der Zugang zu zivilen Dienstleistungen -, kann es nach Experteneinschätzung deutlich mehr als eine Woche, sogar bis zu zwei Wochen dauern. Gemeinden als lokale Anlaufstellen für hilfesuchende Menschen sind in der Verantwortung, über den vollen Zeitraum des Schadensereignisses handlungsfähig zu bleiben und den administrativen Ablauf der Maßnahmen zur Bewältigung der Krisenlage sicherzustellen.
Bei der Krisenbewältigung kommt der Sprachkommunikation von Einsatz- und Hilfskräften entscheidende Bedeutung zu. Zum einen muss die Gemeinde-Einsatzleitung mit den dezentralen Teams der Krisenbewältigung kommunizieren können, zum anderen haben die Hilfskräfte Bedarf an teaminterner und organisationsübergreifender Kommunikation. Zur - zumindest rudimentären - Erbringung der Gemeindedienstleistungen und zur Unterstützung der Selbst- und Nachbarschaftshilfe, zum Betrieb von Informationspunkten, Sammelstellen und Notunterkünften, zur Bereitstellung der Notversorgung der Bevölkerung mit lebenswichtigen Gütern und zur Versorgung von Personen mit speziellen Bedürfnissen muss ausfallsichere Kommunikation im Gemeindegebiet flächendeckend verfügbar sein.
TENENTE bietet die Planung von Kommunikationssystemen für den Blackout-Fall an. Wir planen Funklösungen, welche in jeder Hinsicht vollständig autark funktionieren und von einer Gemeinde im eigenen Bereich betrieben und genutzt werden können. Wir planen die Funkabdeckung je nach Erfordernis entweder gemeindeweit oder gemeindeübergreifend. Unsere Konzepte beziehen gemeindeeigene Einrichtungen ein (Verwaltungseinrichtungen, Bauhöfe, Orte der Abfallentsorgung etc.), sowie auch Leitstellen von Hilfs-, Rettungs- und Einsatzorganisationen, lokale Energieversorger, Straßenverwaltungen, Einrichtungen zur Wasserversorgung und Abwasserentsorgung sowie Infrastrukturbetreiber und krisenrelevante Unternehmen. Wir erarbeiten praktikable und einfach zu bedienende Lösungen, die das Gemeindebudget bei Anschaffung und Betrieb nicht überstrapazieren. Wir planen nicht nur die technischen Aspekte der Blackout-Kommunikation, sondern kümmern uns auch um organisatorische Fragestellungen. Langjährige Mitarbeit in einer österreichischen Landeswarnzentrale und in einer internationalen, technischen Unterstützungseinheit (support unit) haben uns mit Zivilschutz, Stabsarbeit, Lageführung und Notfallplänen vertraut gemacht.
Leistungsangebot
- Planung von autarken, hochverfügbaren und resilienten Kommunikationssystemen mit der benötigten Funkabdeckung
- Planung von autonomen, hochverfügbaren Verbindungsnetzwerken für Funksysteme mit mehreren Funkstandorten
- Unterstützung bei der Erstellung bzw. Überarbeitung von K-Schutzplänen
- Erstellung von Krisenkommunikationsplänen für die Gemeindemitarbeiterinnen und -mitarbeiter unter Einbeziehung von Einsatz-, Rettungs- und Hilfsorganisationen
- Einbeziehung des Digitalfunk BOS-Austria, des Amateurfunks und ähnlicher Kommunikationssysteme in das Krisenkommunikationskonzept
- Vorbereitung und Leitung von Abstimmungsworkshops für die Gemeinde-Einsatzleitung und die katastrophenrelevanten Organisationen und Unternehmen
- Beübung der „Gemeindekommunikation im Blackout-Fall“:
- Definition der Übungsziele
- Planung und Vorbereitung von Übungen
- Erstellung des Übungs-Drehbuches
- Übungsleitung
- Auswertung von Übungen und Erstellung von Verbesserungsmaßnahmen (lessons learnt)
- Dokumentation von Übungen
- Durchführung von Schulungen und Geräteschulungen
- Weitere Leistungen: siehe Leistungsbeschreibungen in den Leistungskategorien „Ausschreibung, Vergabe“,„Planung“ und „Projektarbeit“
Wert für den Auftraggeber
- Wahrnehmung der Verantwortung einer Gemeindeführung ihrer Bevölkerung gegenüber hinsichtlich der Vorsorge für absehbare Notsituationen
- Professionelle Vorbereitung für langfristige Ausfälle der Stromversorgung und für andere Krisensituationen
- Sicherstellung der wesentlichen Gemeindedienstleistungen auch im K-Fall
- Eigenständigkeit und Selbstbestimmtheit einer Gemeinde auch im Krisenfall
- Uneingeschränkte Verfügungsgewalt über die K-relevanten Kommunikationseinrichtungen im eigenen Bereich, keine Abhängigkeit von Externen
Projektarbeit
Projektdefinition
Eine der Grundvoraussetzungen für die erfolgreiche Durchführung eines Projektes ist die klare Definition des Projektziels und der Rahmenbedingungen, innerhalb welcher das Projekt abzuwickeln ist. So trivial das klingt, so wichtig ist es, wird aber auch sehr oft auf die leichte Schulter genommen. Immer wieder geraten Projekte dadurch ins Schlingern, dass das Projektziel nicht allen Projektpartnern klar ist, dass ein unterschiedliches Verständnis zur Projektzielsetzung oder zu sonstigen wesentlichen Projektparametern besteht (z.B. zu den verfügbaren Ressourcen) oder dass Projektmitarbeiter die eigenen Aufgaben, die eigenen Verantwortlichkeiten und den selbst zu leistenden Beitrag nicht kennen oder falsch einschätzen.
TENENTE bietet die professionelle Erstellung von Projektdefinitionen an. Dadurch wird der Auftraggeber in die Lage versetzt, sich vor Projektstart mit allen wichtigen Aspekten auseinanderzusetzen, das Projekt zielgerichtet und unter Berücksichtigung der real vorhandenen Ressourcen sowie aller bekannter Einschränkungen, Hindernisse und Unwägbarkeiten anzugehen und in Folge ein Projekt reibungslos abzuwickeln.
TENENTE definiert Ziele nach den so genannten „SMART“ Kriterien: specific (spezifisch), measurable (messbar), assignable (einem Verantwortlichen zuordenbar), reasonable (vernünftig und erreichbar) und time bound (terminiert).
Leistungsangebot
- Definition des Projektziels und gegebenenfalls von Zwischenzielen
- Definition des Projektauftrags an den zukünftigen Projektmanager
- Definition der Arbeitspakete
- Definition der Schnittstellen im Projekt
- Grobplan der benötigten Ressourcen
- Umfeldanalyse
- Definition der benötigten externen Fachkompetenz und der Projektmitarbeiter
- Abschätzung des benötigten Projektbudgets bzw. Abstimmung eines verfügbaren Budgets mit den Projektzielsetzungen
- Abschätzung der benötigten Zeit zur Projektumsetzung
- Risikoabschätzung
- Erstellung eines Projekthandbuchs
Wert für den Auftraggeber
- Sicherstellung des Projekterfolgs von Beginn weg
- Vorliegen eines professionell definierten Projektplans
- Klarheit über den Bedarf an Budget, Zeit sowie internen und externen Ressourcen
- Vorliegen einer soliden Grundlage, um die benötigten Ressourcen von Entscheidungsträgern begründet anzufordern
- Kenntnis der internen und externen Abhängigkeiten
- Klares Bewusstsein über die Projektrisiken
- Kenntnis der wesentlichen Faktoren, welche maßgeblichen Einfluss auf Erfolg bzw. Misserfolg des Projektes haben
- Kenntnis des kritischen Projektpfades
- Zielgerichtete und vorausschauende Auseinandersetzung mit einem Projekt vor dem Start
- Vermeidung von Hasardieren und Hintanhaltung von vermeidbaren Störungen bei der Durchführung eines Projektes
Projektmanagement
Die Aufgabe eines Projektmanagers ist es, sicherzustellen, dass das Projektziel innerhalb des vorgegebenen Zeitrahmens und ohne Überschreitung des Projektbudgets erreicht wird.
TENENTE bietet die Wahrnehmung der verantwortlichen Position des Projektmanagers für eine Vielzahl unterschiedlicher Projektkategorien an. Unabhängig davon, ob es sich um ein Entwicklungs-, Errichtungs- oder Angebotsprojekt handelt, stellt unser Projektmanager die erfolgreiche Projektabwicklung sicher. Wir nehmen alle Aufgaben eines Projektmanagers wahr, steuern die Ressourcen, koordinieren die Aktivitäten, kommunizieren mit den Projektpartnern und stellen die Kommunikation zwischen diesen sicher. Wir reagieren flexibel auf Änderungen, leiten Sitzungen und eskalieren bei Bedarf. Der Auftraggeber wird regelmäßig z.B. in Form eines strukturierten Berichtes über Projektstatus und -fortschritt informiert und bleibt über die volle Projektlaufzeit immer am Laufenden über aktuelle Fortschritte, Änderungen, Risiken etc.
TENENTE ist auch in der Lage, Projekte zu übernehmen und zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen, welche bereits gestartet wurden oder sogar schon in Schieflage geraten sind.
Leistungsangebot
- Projektmanagement
- Erstellung des Projektzeitplans inkl. der Meilensteine und des Projektablaufplans
- Erstellung und Pflege eines Projekthandbuchs
- Planung und Leitung einer Startbesprechung (kick off) zur Information des Projektteams und zur Abstimmung sämtlicher Aspekte der Projektabwicklung inkl. der Vorgehensweise zur Erreichung des Projektziels
- Leitung des Projektteams
- Koordination der Beiträge aller Projektteilnehmer
- Steuerung, Pflege und Überwachung der Projektschnittstellen
- Informationsverteilung, Sicherstellung des Informationsflusses unter den Projektmitarbeitern
- Überwachung der Leistungserbringer aller Projektteilnehmer
- Leitung von Projektbesprechungen, Protokollierung von Projektbesprechungen
- Berichterstattung an den Auftraggeber
- Laufende Beratung des Auftraggebers bei der Projektumsetzung
- Änderungsmanagement: Prüfung von vorgeschlagenen Änderungen hinsichtlich Zweckhaftigkeit, Aufwands- und Preisangemessenheit, Auswirkungen auf andere Gewerke und den Projektzeitplan
- Terminkontrolle
- Kostenkontrolle
- Rechnungsprüfung
Wert für den Auftraggeber
- Zugriff auf langjährige praktische Erfahrung in Projektarbeit und Projektmanagement
- Sicherstellung des Projekterfolgs, d.h. Erreichung des Projektziels innerhalb von Budget und Zeitplan
- Sicherstellung einer vollständig auftragskonformen Ausführung eines Projektes
- Durchsetzung der Interessen des Auftraggebers
- Zugriff auf Fachexpertise zu technischen Aufgabenstellungen
- Einbringung von Lösungskompetenz bei technischen und organisatorischen Fragestellungen
- Durchgängige Kenntnis des aktuellen Projektzustandes durch professionelle Berichterstattung
- Verfügbarkeit von bewährten Vorlagen für Projektdokumente
- Entlastung von der Verantwortung, Managementaufgaben zeitgerecht und agil wahrzunehmen
- Entlastung von zeitintensiven und sich manchmal dynamisch ändernden Projekttätigkeiten
Projektbegleitung
Der Bedarf eines Projektmanagers an fachlicher oder organisatorischer Unterstützung kann vielfältige Ursachen haben. Oftmals sind von ihm bzw. ihr zusätzlich zur Leitung eines Projektes auch noch andere Aufgaben im Unternehmen wahrzunehmen, wodurch phasenweise schlichtweg nicht ausreichend Zeit zur Wahrnehmung der Projektmanagementaufgaben im erforderlichen Ausmaß zur Verfügung steht. Mancher Projektmanager verfügt zwar über die erforderlichen Managementkompetenzen zu Koordination und Führung eines Projektes, ist aber in den technischen Eigenschaften des Projektgegenstandes nicht ausreichend trittsicher.
TENENTE bietet bedarfsgerechte fachliche Projektbegleitung individuell im erforderlichen Umfang und mit der benötigten Schwerpunktsetzung an. Unsere Leistungen können je nach Erfordernis einzeln abgerufen werden. Sie reichen von der Funktion als Projektmitarbeiter mit definiertem Aufgabenbereich über die fachliche Unterstützung eines Projektmanagers bis hin zu lediglich sporadischen Beratungen eines Auftraggebers im Laufe eines Projektes. Bei der Beauftragung von Teilaufgaben ist die sehr klare Festlegung des erwarteten Beitrags sowie der jeweiligen Zuständigkeit wichtig.
Leistungsangebot
- Unterstützung des Projektmanagers
- Begleitende fachliche Beratung des Auftraggebers bei der Projektumsetzung
- Bereitstellung einer zweiten Meinung bei inhaltlichen Diskrepanzen zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer
- Wahrnehmung der Funktion des technischen Ansprechpartners des Auftraggebers für den Auftragnehmer
- Mitarbeit bei der Feinspezifikation bzw. Ausführungsplanung von technischen Gewerken
- Prüfung von Spezifikationsdokumenten auf Vollständigkeit Richtigkeit und Vertragskonformität
- Erarbeitung von Lösungen, insbesondere beim Auftreten von unerwarteten Problemen
- Änderungsmanagement: Prüfung von vorgeschlagenen Änderungen hinsichtlich Zweckhaftigkeit, Aufwands- und Preisangemessenheit, Auswirkungen auf andere Gewerke und den Projektzeitplan
- Erstellung von Dokumenten, Blockschaltbildern, Plänen und Berechnungen
- Begleitende Kontrolle - Termine
- Begleitende Kontrolle - Kosten
- Rechnungsprüfung
- Leitung von Projektbesprechungen, Protokollierung von Projektbesprechungen
- Berichterstattung an den Auftraggeber
- Erstellung von Dokumentationen
Wert für den Auftraggeber
- Zugriff auf langjähriger Erfahrung in Projektarbeit und Projektmanagement
- Einbringung von Fachexpertise zu technischen Aufgaben und Fragestellungen
- Effiziente Unterstützung bei zeitintensiven Projekttätigkeiten
- Verfügbarkeit von zusätzlicher Arbeitskraft zur Bewältigung von Lastspitzen
- Weiterführung eines Projektes nach Ausfall des eigenen Projektmanagers bis zum erfolgreichen Abschluss
- Sicherstellung der vollständig auftragskonformen Ausführung eines Projektes
- Unterstützung bei der Wahrnehmung der Interessen des Auftraggebers
Abnahmen, Messungen, Tests
Abnahmen sind wichtige Meilensteine eines Projektes. Der Auftraggeber bestätigt bei einer Abnahme formell und verbindlich, dass der Auftragnehmer ein Gewerk vertragskonform ausgeführt hat und allenfalls nur noch leichte Mängel vorliegen. Grundlage einer Abnahme sind üblicherweise messtechnische Überprüfungen, funktionale Tests oder sonstige Überprüfungen zur Feststellung der Mängelfreiheit. Damit wird objektiv und nachvollziehbar die Einhaltung von technischen Spezifikationen oder bestimmten Eigenschaften des Abnahmegegenstandes demonstriert und verifiziert. Das Erfordernis einer zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer abgestimmten Prüfprozedur und einer formal korrekten Durchführung ergibt sich aus dem mit einer Abnahme meistens auch einhergehenden Eigentums- und Gefahrenübergang. Auch der Zahlungsplan eines Projektes orientiert sich üblicherweise an Abnahmen. Außerdem kann eine Abnahme Voraussetzung für den Start einer nachfolgenden Projektphase sein.
TENENTE bietet die Planung, Durchführung und Überwachung von Prüfungen und Abnahmen an. Wir erstellen Abnahmeprozeduren inkl. der geforderten Prüfungen, Nachweise, Test- und Messvorschriften. Bei Vorliegen einer vorgeschlagenen Vorgehensweise zur Abnahmeprüfung kontrollieren und revidieren wir diese im Interesse einer aussagekräftigen Statusfeststellung. Wir nehmen an der Durchführung teil und überwachen diese. Unklare Sachverhalte werden von uns gemeinsam mit dem Auftragnehmer aufgeklärt. Erforderlichenfalls fordern wir Nachbesserungen ein und verfolgen wir eine Mängelbehebung. Wir sorgen für eine saubere Dokumentation und Protokollierung von Abnahmeprüfungen. Mess-, Test- und Prüfprotokolle sowie die Dokumentationen von Abnahmen werden von uns geprüft und freigegeben. Je nach Ergebnis empfehlen wir unserem Auftraggeber, eine Abnahme vorzunehmen oder zu verweigern.
Leistungsangebot
- Überprüfung der Ausführung von technischen Gewerken und Dienstleistungen auf Konformität mit dem Auftrag (Vertrag)
- Ausarbeitung von Prüfplänen, Spezifikation von Prüfprozeduren, Durchführung von Prüfungen bzw. Überwachung der Durchführung
- Spezifikation von Abnahmeprozeduren und Abnahmeprüfungen
- Installationsprüfung: fachkundige Überprüfung der fachgerechten Ausführung von Installationsarbeiten, z.B.
- Arbeitsplatzinstallationen
- Schrankmontage
- Antennenmontage und Antennenverkabelung
- Elektroverkabelung und sonstige Kabelverlegung
- Blitzschutzanlagen etc.
- Überwachung von Inbetriebnahmen
- Überwachung von Werksabnahmen, Standortabnahmen, Endabnahmen als Prüfer
- Prüfung von Dokumentationen
- Unterstützung der Durchführung von Messungen und fachliche Betreuung von Messungen
- Betreuung eines Probebetriebs
- Prüfung der Mängelbehebung durch einen Auftragnehmer
- Messtechnische Fehlersuche
Wert für den Auftraggeber
- Gewissheit, dass ein Gewerk dem beauftragten Leistungsgegenstand entspricht, alle festgelegten Eigenschaften aufweist und alle geforderten Funktionen bereitstellt
- Geringes Risiko, dass nach der Abnahme Mängel in Erscheinung treten, die in Folge vom Auftragnehmer nur schleppend behoben werden und wiederholt urgiert werden müssen
- Durchführung von aussagekräftigen Abnahmemessungen und -tests, keine Alibi-Prüfungen
- Zugriff auf Fachwissen zu Messungen, Prüfungen und Abnahmeprozeduren
- Vorliegen einer nachvollziehbaren Dokumentation und Protokollierung von Abnahmeprüfungen und Abnahmeentscheidungen
- Gewissenhafte Wahrnehmung der eigenen Sorgfaltspflicht - insbesondere auch zum Nachweis bei einer Prüfung durch externe Kontrollinstanzen
Messungen
Messung der Funkversorgung
Nur Messungen verschaffen Gewissheit über die tatsächliche Verfügbarkeit, Reichweite und Qualität eines Funkdienstes sowie über die reale Funkausbreitung in einem konkreten Versorgungsgebiet. Während Simulationen und Berechnungen statistische Aussagen über die flächige Funkversorgung bieten, verhelfen Messungen zur profunden Kenntnis der tatsächlichen Funkversorgung. Messungen können bereits Teil der Planung eines Funksystems sein oder zur Überprüfung eines bestehenden Funkdienstes sowie zur Analyse von funktechnischen Auffälligkeiten dienen. Da Messungen auch konkrete Aussagen zur punktuellen Funkversorgung an bestimmten - z.B. betrieblich wichtigen - Orten ermöglichen, taugen sie auch dazu, Versorgungslücken und unterversorgte Bereiche aufzuspüren.
Neben dem Feldstärkepegel eines Funksignals ist bei der Beurteilung der Funkversorgung auch dessen Qualität von Bedeutung. Die messtechnisch erfassbaren Kenngrößen zur Prüfung und Analyse der Qualität eines Funkdienstes sind je nach Funktechnologie beispielsweise 'signal to noise ratio', 'bit error rate' bzw. 'message error rate', 'quality of service', 'perceived speech quality' etc.
TENENTE bietet die kompetente Durchführung von Feldstärkemessungen an. Unser Leistungsspektrum deckt den gesamten Bereich von Planung, Durchführung und Dokumentation bis hin zur Messauswertung und Messdatenanalyse ab. Wir passen Messmethoden, Messprozeduren und Messparameter individuell an spezifische Fragestellungen an und führen Messkampagnen so durch, dass sie aussagekräftige Resultate erzielen. Wir sind in der Lage, auch komplexe und knifflige Messaufgaben zu meistern und nicht-alltäglichen Fragestellungen messtechnisch auf den Grund zu gehen. Die Auswertung und Analyse auch umfangreicher Messdatenserien zählen zu unseren Stärken. Wir interpretieren die Messergebnisse und bereiten die Ergebnisdarstellung so auf, dass die wesentlichen Erkenntnisse klar und deutlich ersichtlich sind. Bei Bedarf schlagen wir konkrete Maßnahmen vor, welche sich aus Messergebnissen ableiten lassen.
Leistungsangebot
- Planung von Messungen und Messserien
- Festlegung der Messmethodik und des Messverfahrens
- Messung von Einzelstandorten und effiziente Simultanmessung von mehreren Funkstandorten
- Durchführung von Einkanal und Mehrkanalmessungen (parallel)
- Aufspüren von Versorgungslücken
- Störungssuche
- Messdatenauswertung: Analyse von Feldstärke- und Ausbreitungsmessdaten
- Statistische Auswertung der Messdaten
- Darstellung von Messdaten: z.B. georeferenziert auf einer Karte oder in Form von Grafiken
- Gegenüberstellung von Messung und Berechnung (Versorgungsplot)
- Dokumentation von Messungen
- Ergebnispräsentation und Ableitung von Maßnahmen
Wert für den Auftraggeber
- Kenntnis der realen Funkversorgung inkl. der Mehrfachversorgung (Redundanz)
- Dokumentation der Funkversorgung
- Kenntnis der Funkausbreitungsparameter in einem Planungs- oder Versorgungszielgebiet
- Klares Bild hinsichtlich Versorgungslücken bzw. Bereichen mit grenzwertiger Funkversorgung
- Tragfähige Grundlage zur Planung und Umsetzung von Behebungsmaßnahmen bei unzureichender Funkversorgung
- Grundlage zur Optimierung von Antennensystemen
- Unterstützung bei der Auswahl und Optimierung von Funkstandorten
- Aufwertung der Aussagekraft einer funktechnischen Planung
- Aufspüren von Störquellen (Interferenz, Intermodulation, Überreichweite, illegale Funkdienste etc.)
- Verifikation von Abnahmemessungen eines Auftragnehmers
Messung von Antennensystemen
Die Überprüfung eines Antennensystems zählt zu den wichtigsten Aufgaben nach dessen Installation, bei dessen Abnahme und bei periodisch durchzuführenden Service- und Wartungsarbeiten. Mangelhaft montierte Stecker, beschädigte Antennen, defekte Blitzschutzelemente und Ähnliches können bewirken, dass ein Teil des Funksignals an Stoßstellen reflektiert wird, wodurch einerseits die Reichweite und Performanz eines Funkstandortes massiv eingeschränkt werden kann und andererseits Fremdsysteme gestört werden können. Die regelmäßige und wiederkehrende Überprüfung ist deshalb wichtig, weil sich manche Fehler erst im Laufe der Zeit störend bemerkbar machen oder nach langer störungsfreier Betriebsdauer durch Alterung bzw. Materialermüdung hervorgerufen werden können.
TENENTE bietet die professionelle messtechnische Überprüfung von Antennensystemen nach deren Installation, bei deren Abnahme, im Zuge von Wartungsarbeiten oder wenn beispielsweise auf Grund von einer wahrgenommenen Änderung der Funkversorgung bzw. auf Grund von Beschwerden von Funknutzern der Verdacht auf einen Fehler besteht. Wir führen Messungen des Stehwellenverhältnisses (VSWR) durch, um Störstellen aufzuspüren. Durch die Möglichkeit, Fehlstellen im Antennenpfad zu orten, können wir diese sehr schnell identifizieren und einer Behebung zuführen.
Leistungsangebot
- Messung des Stehwellenverhältnisses (VSWR) und der Reflexionsdämpfung
- Kabelfehlstellenortung (distance to fault)
- Durchführung eines rechnerischen Plausibilitätschecks
- Durchführung eines Antennenchecks:
- Messung von Kabeldämpfung und VSWR
- Überprüfung der Antennenausrichtung
- Sichtprüfung des Antennensystems
- Kontrolle der Steckermontagen
- Überprüfung der Übereinstimmung der Ausführung des Antennensystems mit der Standortdokumentation
- Check der Kabelverlegung inkl. der Kabelbeschriftungen
- Check der Standortdokumentation auf Vollständigkeit und Richtigkeit
- Überprüfung der Blitzschutzkomponenten
Wert für den Auftraggeber
- Gewissheit zur Funktionsfähigkeit des Antennensystems
- Möglichkeit der zielgerichteten Fehlerbehebung
- Vertrauen in die Funktionsfähigkeit eines Funkstandortes bzw. eines Antennensystems
- Vorliegen einer aktuellen Dokumentation inkl. aktueller Messwerte
Messungen - allgemein
Messen heißt Wissen. Dem Bedarf an Messungen können vielfältige Aufgabenstellungen zu Grunde liegen. Manchmal geht es um Tatsachenfeststellungen im Sinne der Dokumentation eines Ist-Zustands oder aber das Aufspüren von Störquellen bzw. der Ursachen von Fehlfunktionen stehen im Vordergrund. Oftmals dienen Messungen dazu, um Problemen auf den Grund zu gehen. Ein wieder anderer Messkontext ist die messtechnische Verifikation von Annahmen, Vermutungen oder Berechnungen. In allen Fällen liefern korrekt durchgeführte Messungen Gewissheit um Sachverhalte.
Grundvoraussetzungen für die Erarbeitung sinnvoller Messergebnisse sind die klare Definition unzweideutiger Messziele, eine kompetente Planung, die fachkundige Durchführung von Messungen und schließlich die intelligente Analyse des Gemessenen. Unprofessionell durchgeführte Messungen und falsch interpretierte Messergebnisse richten mehr Schaden an, als sie nützen. Sie führen zu falschen Erkenntnissen und zu Fehleinschätzungen - viele Verschwörungstheorien nähren sich übrigens von der Missinterpretation von Messergebnissen.
TENENTE bietet die Planung, Durchführung und Auswertung von Messungen zu Aufgabenstellungen der Elektronik und Kommunikationstechnik an. Wir sind Experten darin, je nach Aufgabenstellung eine sinnvolle Messmethodik auszuarbeiten und werthaltige Messungen fachgerecht durchzuführen. Wir analysieren und interpretieren Messergebnisse und veranschaulichen Messdaten in einer geeigneten Darstellungsform so, dass die wesentlichen Erkenntnisse auch für Laien ersichtlich sind. Wir erläutern Auftraggebern die Einsichten, die sich aus Messungen ableiten lassen und beraten zu Maßnahmen, die sich auf Grund von Messungen empfehlen. Wir verfügen über eine Basisausstattung an Messgeräten. Bei Bedarf mieten wir zusätzlich benötigte Messgeräte an oder verwenden vom Auftraggeber beigestellte Messeinrichtungen.
Unser Leistungsumfang aus dem Bereich der Messtechnik umfasst unter anderem:
- Definition der Messziele,
- Ausarbeitung der geeigneten Messmethodik je nach vorliegender Aufgabenstellung,
- Bereitstellung der benötigten Messeinrichtungen,
- Planung von Serienprüfungen,
- Erstellung von Prüfvorschriften,
- Planung und Durchführung von Qualitätsprüfungen,
- Fachgerechte Durchführung von Einzelmessungen, Messkampagnen und Langzeitmessungen,
- Fachgerechte Durchführung von Messungen im Labor oder im Feld,
- Auswertung, Analyse und Interpretation von Messdaten (auch für Messdaten Dritter),
- Klare Illustration der Messergebnisse,
- Erstellung professioneller Messprotokolle und vollständiger Messdokumentationen,
- Beratung zur Umsetzung von Maßnahmen, welche sich aus Messungen ergeben.
Informationssicherheit, NIS
Informationssicherheitsmanagement
Informationssicherheit ist für jedes Unternehmen und für jede Organisation von Bedeutung, unabhängig von Größe, Umsatz und Art der Geschäftstätigkeit und unabhängig davon, ob es sich um ein Privatunternehmen, eine Behörde oder um eine Einrichtung im öffentlichen Interesse handelt. Ultimative Zielsetzung der Informationssicherheit ist die Aufrechterhaltung der Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Informationen. Die Begrifflichkeit „Information“ im Sinne von interpretierbaren Daten ist dabei viel weiter gefasst, als der Begriff „Daten“. Die Maßnahmen zur Erhöhung der Informationssicherheit können grob in die Kategorien organisatorische Maßnahmen, personenbezogene Maßnahmen, physische Maßnahmen (Gebäude) und technologische Maßnahmen (IT Systeme und IT Komponenten) eingeteilt werden. Die Gesamtheit aller Maßnahmen zur Informationssicherheit wird als ISMS - Informationssicherheits-Managementsystem bezeichnet.
TENENTE bietet die Planung, Implementierung, Verbesserung und Auditierung von Maßnahmen zur Informationssicherheit an. Unser Leistungsspektrum reicht von der beratenden Begleitung eines Unternehmens bei der Einführung eines ISMS über die Prüfung der operativen Wirksamkeit bestehender ISMSe bis hin zur vollständigen Konzipierung eines neuen ISMS. Wir verstehen Informationssicherheit als einen einen kontinuierlichen Prozess und nicht um eine einmalige, isolierte Aktion. Wir legen den Maßnahmen zur Informationssicherheit eine systematische Risikobeurteilung zu Grunde (siehe Leistungsbeschreibung zur Risikoanalyse) und berücksichtigen bei der Umsetzung technische und nicht technische Aspekte der Informationssicherheit. Hinsichtlich der Maßnahmen orientieren wir uns am Katalog der ISO 27002 oder wir modellieren anhand der Bausteine des BSI (deutsches Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik). Wir setzen uns mit jedem ISMS individuell im Kontext der Tätigkeit, Organisationsstruktur und der Werte des jeweiligen Unternehmens auseinander. Dadurch sind wir in der Lage, effiziente und ressourcenschonende Lösungen mit Fokus und Augenmaß auszuarbeiten, die einen substanziellen Wert für das Unternehmen darstellen und auch von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Arbeitsalltag gelebt werden können. Die frühzeitige, klug gesteuerte und richtig dosierte Einbindung des Personals schafft Sichtbarkeit von Beginn weg und erhöht in Folge die Akzeptanz neu eingeführter Maßnahmen sowie die Bereitschaft aller zur Mitwirkung an der Aufrechterhaltung eines hohen Sicherheitsniveaus.
Alessandro Friedreich ist vom TÜV Austria zertifizierter ISMS Manager nach ISO 27001 (Eintrag in der TÜV Zertifikat-Datenbank unter www.tuv.at/zertifizierungen/person-certificate). Die ISO 27001 als Teil einer Suite von Standards zur Informationssicherheit ist die international führende Norm für Informationssicherheits-Managementsysteme (ISMS). Sie bietet allgemein anwendbare Leitlinien, um ein ISMS zu konzipieren, zu implementieren, zu betreiben und zu überwachen. Die ISO 27001 beschreibt einen ganzheitlichen und risikobasierten Ansatz und legt einen der Schwerpunkte auf die kontinuierliche Verbesserung der Maßnahmen zur Informationssicherheit. Die Norm definiert prozessorientiertes Vorgehen, um mit der Vielfalt und Komplexität von Bedrohungen auf generische Art und Weise umzugehen.
Leistungsangebot
- Definition der Informationssicherheitsziele (Schutzziele)
- Erstellung der Informationssicherheitsleitlinie (information security policy)
- Intelligente Festlegung des Anwendungsbereichs eines ISMS (scoping) sowie der Schnittstellen zu externen Organisationseinheiten, Prozessen und Systemen
- Definition des Handlungsbedarfs durch Soll-Ist-Vergleich (gap-Analyse)
- Durchführung einer Risikoanalyse (siehe Leistungskategorie „Risikoanalyse“)
- Erstellung eines Plans zur Implementierung des ISMS entlang der Prioritäten aus einer Risikoanalyse
- Konzipierung der laufenden Verbesserung des ISMS, z.B. in Form eines PDCA-Prozesses (plan - do - check - act)
- Festlegung von Rollen, Verantwortlichkeiten und Befugnissen im Zusammenhang mit der Informationssicherheit
- Erstellung von ISMS-Dokumenten:
- Sicherheitsrichtlinie
- Richtlinien, Arbeitsanweisungen und TOMs (technisch-organisatorische Maßnahmen)
- Informationssicherheitshandbuch
- Betriebliches Kontinuitätsmanagement (business continuity management, siehe Leistungskategorie „Kontinuitätsmanagement“)
- Die nach ISO 27001 verpflichtenden Dokumente (documented information)
- Definition von aussagekräftigen Kennzahlen (KPI, key performance indicators)
- Planung, Durchführung und Dokumentation von internen Audits
- Planung, Durchführung und Dokumentation von Kunden-/Lieferantenaudits
- Überwachung, Messung, Analyse und Bewertung eines ISMS
- Prüfung der operativen Wirksamkeit eines ISMS
- Planung, Durchführung und Auswertung von social engineering-Angriffen
- Erarbeitung eines Schulungskonzepts zu Themen der Informationssicherheit
- Wahrnehmung der Funktion des Sicherheitsbeauftragten für ein Unternehmen
- Fachliche Begleitung auf dem Weg zu einer ISO 27001 Zertifizierung
Wert für den Auftraggeber
- Verbesserung der Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Informationen innerhalb der Organisation
- Erhöhung des Sicherheitsbewusstseins innerhalb des Unternehmens bzw. innerhalb der Organisation
- Zielgerichteter und effizienter Einsatz von Informationssicherheitsmaßnahmen
- Schonung des Budgets durch ein maßgeschneidertes ISMS-Konzept mit nur den individuell benötigten Elementen
- Vorliegen eines praktikablen, nicht überschießenden ISMS Regelwerks
- Erfüllung gesetzlicher Anforderungen (compliance) in einer praktikablen Art und Weise
- Vertrauen von Kunden und Geschäftspartnern in den gewissenhaften Umgang mit Informationen
- Wettbewerbesvorteil angesichts der zunehmenden Bedeutung von Informationssicherheit im Geschäftsleben
- Ein klares Bild über die Vertrauenswürdigkeit von Lieferanten und Dienstleistern im Hinblick auf Informationssicherheit, Verbesserung der Informationssicherheit bei Lieferanten und Dienstleistern
- Fachliche Begleitung auf dem Weg zu einer ISO 27001 Zertifizierung
Risikomanagement
Grundsätzlich besteht ein Risiko dort, wo ein Unternehmenswert eine Schwachstelle aufweist und es außerdem eine Bedrohung gibt, welche diese Schwachstelle ausnützt. Dem Interesse eines Unternehmens nach geringem Risiko in den betrieblichen Kernbereichen steht eine sehr diverse, kaum konkret fassbare und sich noch dazu ständig verändernde Bedrohungslage gegenüber. Beispielsweise im IT-Bereich folgt dem laufenden Bekanntwerden neuer Schwachstellen innerhalb kürzester Zeit deren Ausnützung mit krimineller Energie. Angriffsvektoren werden in sehr kurzer Zeit an sich neu bietende Angriffsflächen angepasst.
Die Aufgabe des Risikomanagements besteht darin, bestehende Risiken zu erkennen, zu analysieren, zu klassifizieren und sie einer geeigneten Risikobehandlung zuzuführen. Risikomanagement dient also dazu, in einem systematischen und nach der objektiv festgestellten Dringlichkeit priorisierten Vorgehen Schadensereignisse zu vermeiden und die Robustheit und Resilienz eines Unternehmens zu stärken. Die Höhe eines Risikos ergibt sich aus der Eintrittswahrscheinlichkeit eines Schadensereignisses in Kombination mit der Höhe des möglichen Schadens. Der Schaden wird nicht nur nach seinen finanziellen Auswirkungen beurteilt, sondern bezieht u.a. auch Beeinträchtigungen der Personensicherheit und Reputation sowie mögliche Vertrags- oder Gesetzesverstöße ein.
TENENTE bietet Risikomanagement nach ISO 27005 an. Ausgehend von den betrieblichen Prozessen und ihrer Bedeutung für den Geschäftsbetrieb identifizieren wir die relevanten Unternehmenswerte. Wir stellen den Schutzbedarf der Unternehmenswerte fest und ermitteln die vorliegenden Schwachstellen. Letzteren stellen wir die spezifischen Bedrohungen gegenüber. Wir ermitteln die gegebenen Risiken und ihre Höhe und schlagen Maßnahmen zum Umgang damit vor (Vermeidung, Reduktion, Übertragung oder Akzeptanz des Risikos). Wir priorisieren die Maßnahmen nach der Höhe der identifizierten Risiken.
Leistungsangebot
- Risikomanagement nach ISO 27005
- Festlegung von Methodik und Parametern des Risikomanagements, individuell für jedes Unternehmen (Wahrscheinlichkeiten, Auswirkungen, Risikoklassifizierung, Risikobehandlungsoptionen etc.)
- Ermittlung der relevanten Unternehmenswerte und deren Schutzbedarfs
- Ermittlung der vorliegenden Schwachstellen und der zugehörigen Bedrohungen, welche ein Risiko verursachen
- Folgeschadenabschätzung (BIA, business impact analysis)
- Durchführung einer Risikoanalyse
- Risikoidentifikation
- Risikoanalyse
- Risikoevaluation
- Erarbeitung von Vorschlägen zu Risikobehandlung je nach vorliegender Priorität
Wert für den Auftraggeber
- Wissen über konkret vorhandene Schwachstellen und aktuelle Bedrohungen
- Klare Sicht auf die vorliegenden Risiken und ihre Höhe
- Prioritätsgesteuerte Umsetzung von Maßnahmen zur gezielten Risikobehandlung
- Objektiv begründeter und nachvollziehbarer Einsatz von (finanziellen) Mitteln im Umgang mit Risiken
- Vermeidung von Fehlinvestition in unzulängliche, unwirksame oder irrelevante Sicherheitsmaßnahmen
Kontinuitätsmanagement
Die grundsätzliche Notwendigkeit von Betriebskontinuität entsteht aus dem vitalen Interesse jedes Unternehmens an einem selbstbestimmten und möglichst ungestörten Geschäftsbetrieb. Der Normalbetrieb eines Unternehmens kann durch Vorkommnisse externen oder internen Ursprungs beeinträchtigt werden. Unter dem Überbegriff „Sicherheitsereignis“ werden alle Ereignisse zusammengefasst, welche die Betriebskontinuität beeinträchtigen. Je nach Schwere und Dauer eines Ereignisses wird es als „Problem“, „Vorfall“, „Notfall“ oder „Krise“ bezeichnet.
Zielsetzung des Kontinuitätsmanagements ist es, wirksame Prozesse zur Erkennung von Sicherheitsereignissen, zur Reaktion darauf und zur Bewältigung von Sicherheitsereignissen zu etablieren, um nach Eintritt eines Sicherheitsereignisses den Normalbetrieb zügig wiederherstellen zu können. Schon die Befassung mit der Thematik birgt einen enormen Wert für ein Unternehmen. Der große Gewinn sind die Vorbereitung auf Sicherheitsereignisse, das Vorliegen eines Konzepts für Behebungsmaßnahmen, klar definierte Verantwortlichkeiten und Prozesse sowie die grundsätzliche Bewusstseinsbildung innerhalb der Organisation. Beim Eintritt eines Sicherheitsereignisses brauchen nur die vorbereiteten Prozesse abgearbeitet zu werden, die Bewältigungsstrategie selbst muss aber nicht auch noch in der Stresssituation überlegt werden. Der Einsatz hoher finanzieller Mittel ist selten erforderlich, unvorbereitet zu sein kann hingegen hohe Kosten verursachen. Nach wie vor kann man allerdings noch auf Verantwortliche treffen, welche die Notwendigkeit des Kontinuitätsmanagements nicht erkennen und sich der trügerischen Hoffnung hingeben, dass Sicherheitsvorfälle ihr Unternehmen nicht betreffen.
TENENTE bietet Beratungs- und Planungsleistungen zur Sicherstellung einer möglichst wenig beeinträchtigten Betriebskontinuität im Falle von Sicherheitsereignissen. Zu diesem Zweck setzen wir uns mit den betrieblichen Prozessen unseres Auftraggebers auseinander und erarbeiten ein individuelles Konzept. Wir beziehen u.a. menschliche Ursachen, technische Ursachen, Angriffe und Naturgewalten als Auslöser von Sicherheitsereignissen in ein Managementkonzept ein. Wir bereiten unseren Auftraggeber auf den Umgang mit Sicherheitsproblemen, Sicherheitsvorfällen und Krisen vor und erarbeiten gemeinsam mit ihm technische und organisatorische Maßnahmen zum Sicherheitsereignismanagement. Grundlage unserer Betriebskontinuitätskonzepte ist die Auseinandersetzung mit den individuellen betrieblichen Prozessen jedes Auftraggebers sowie die Analyse von Abhängigkeiten und Zusammenhängen. Die Zielsetzungen sind, den Normalbetrieb möglichst unverzüglich wiederherzustellen, die Schadensausbreitung zu verhindern und die Schadenshöhe zu begrenzen. Da das Kontinuitätsmanagement sehr individuell an das konkrete Unternehmen angepasst werden muss, erbringen wir unsere Leistungen in enger Abstimmung mit dem Auftraggeber.
Leistungsangebot
- Ermittlung der geforderten Wiederherstellungszeiten in einem prioritätsorientierten, strukturierten Vorgehen
- Erstellung eines Konzepts zum Vorfall-, Notfall- und Krisenmanagement
- Erstellung eines Notfallhandbuchs
- Erstellung einer Strategie zur Betriebskontinuität inkl. der Maßnahmen und Prozesse zur
- Erkennung von Sicherheitsereignissen
- Analyse und Bewertung von Sicherheitsereignissen
- Behebung von Sicherheitsereignissen und zur Wiederherstellung des Normalbetriebs
- Dokumentation und Nachbereitung von Sicherheitsereignissen, um daraus zu lernen
- Definition der Verantwortlichkeiten bei der Ereignisbewältigung entlang der Entscheidungskompetenz von Führungskräften, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
- Definition von schnellen Erstmaßnahmen zur Bewältigung von Sicherheitsereignissen
- Festlegung von Zusammensetzung und Aufgaben eines Krisenstabs, Stabsorganisation
- Erstellung von Notfallkarten für bestimmte, erwartbare Sicherheitsereignisse
- Spezifikation der Notfallkommunikation
- Planung von Vorhaltungen für einen Notbetrieb und Festlegung von Notbetriebsprozessen
- Planung und Durchführung von Notfallübungen inkl. Auswertung
- Schulung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
Wert für den Auftraggeber
- Vorbereitung auf Sicherheitsereignisse
- Notfallvorsorge
- Frühzeitige Erkennung von Sicherheitsproblemen und ‑ereignissen
- Bewältigung von Sicherheitsereignissen mit kühlem Kopf durch zielgerichtetes Setzen von vorbereiteten und wirksamen Behebungsmaßnahmen
- Schnelle Reaktion auf Sicherheitsereignisse, zügige Wiederherstellung des Normalbetriebs
- Schadensbegrenzung durch vorausschauende Vorbereitung
NIS - Netz- und Informations­systemsicherheit
(NIS Gesetz, NIS Verordnung, NIS2)
Zum elementaren Grundbedürfnis nach Informationssicherheit im Interesse der eigenen Betriebskontinuität und der guten Reputation kommen bei manchen Unternehmen Vorgaben von Geschäftspartnern, gesetzliche Vorschriften oder eine bescheidmäßig erlassene Verpflichtung zur Erfüllung der NIS Verordnung.
Im NIS Gesetz wird die Einführung von „geeigneten und verhältnismäßigen technischen und organisatorischen Sicherheitsvorkehrungen“ für einen angemessenen Umgang mit Risiken gefordert. Die Umsetzung jeder Sicherheitsmaßnahme hat, soweit möglich, in technischer und organisatorischer Hinsicht auf Basis einer Risikoanalyse zu erfolgen. Zur Gewährleistung der Netz- und Informationssystemsicherheit sind in der NIS Verordnung verpflichtende Sicherheitsmaßnahmen festgelegt. Im NIS Gesetz wird zu deren praktischer Umsetzung zwar auf die Angemessenheit der Sicherheitsvorkehrungen Bezug genommen, indem gefordert wird: „Diese haben den Stand der Technik zu berücksichtigen und dem Risiko, das mit vernünftigem Aufwand feststellbar ist, angemessen zu sein.“ Die gelebte Praxis zeigt jedoch, dass bei einer Überprüfung der Sicherheitsvorkehrungen von allen Unternehmen derselbe Katalog an konkret vorgeschriebenen Sicherheitsmaßnahmen gefordert wird.
TENENTE begleitet Organisationen und Unternehmen bei der Umsetzung der gesetzlichen Anforderungen aus NIS Gesetz und NIS Verordnung. Wir unterstützen bei der Festlegung und Umsetzung von technischen und organisatorischen Sicherheitsmaßnahmen und bereiten ein Unternehmen auf eine externe Überprüfung durch eine Qualifizierte Stelle (QuaSte) vor.
Leistungsangebot
- Planung und Durchführung von internen Audits
- Vorbereitung eines Unternehmens auf eine externe Überprüfung durch eine Qualifizierte Stelle
- Betreuung der externen Überprüfung durch eine Qualifizierte Stelle („NIS Audit“): Auswahl der QuaSte, Vorbereitung, Teilnahme an der Überprüfung, Dokumentation und Berichterstellung
- Informationssicherheitsmanagement: siehe Beschreibung in der Leistungskategorie „Informationssicherheitsmanagement“
- Risikomanagement siehe Beschreibung in der Leistungskategorie „Risikomanagement“
- Kontinuitätsmanagement: siehe Beschreibung in der Leistungskategorie „Kontinuitätsmanagement“
Wert für den Auftraggeber
- Effiziente Umsetzung der Anforderungen aus NISG und NISV
- Fachliche Begleitung auf dem Weg zu einer externen Überprüfung durch eine Qualifizierte Stelle
- Kostengünstige Umsetzung der geforderten Maßnahmen
- Zugriff auf praktische Expertise zum NIS-Prozess
Sonstige Ingenieur­leistungen
Über diejenigen Leistungen hinausgehend, welche in den Hauptkategorien unseres Leistungsangebots ausführlich beschrieben sind, bietet TENENTE ein umfangreiches Portfolio an weiteren Planungs- und Beratungsleistungen im Rahmen unserer Gewerbeberechtigung eines Ingenieurbüros für Nachrichtentechnik an. Beispielhaft seien folgende Dienstleistungen genannt:
- Technologieberatung,
- Bestandserhebungen und Bestandsanalysen zu Kommunikationssystemen, Funkstandorten und Funknetzen,
- Prozessanalysen,
- Planungen zur Kommunikationstechnik von Leitstellen (Sprache und Daten),
- Prüfung von Anlagen der Kommunikationstechnik, Unterstützung bei der Optimierung und Weiterentwicklung,
- IOP - Interoperabilitäts-Tests für Endgeräte und Infrastruktur unterschiedlicher Hersteller nach internationalen Richtlinien und Prozessen,
- Expertisen zur Gesundheitsgefährdung von Personen durch Funkaussendungen eines Funkstandortes,
- EMV Störstrahlungsberechnungen (Beeinträchtigung von elektronischen Systemen durch die Funkaussendungen eines Funkstandortes),
- Gutachten zu Fragestellungen der Funktechnik und Kommunikationstechnik,
- Studien zu Fragestellungen der Funktechnik und Kommunikationstechnik,
- Machbarkeitsstudien,
- Marktanalysen,
- Erstellung von Service- und Wartungskonzepten,
- Dokumentationen von Funkstandorten, Funkeinrichtungen und nachrichtentechnischen Systemen,
- Kompakte Bedienungsanleitungen für technische und für nicht-technische Nutzer,
- Schulungen von Administratoren, technischem Personal und Anwendern,
- Vertretung von Auftraggebern vor Behörden und Körperschaften öffentlichen Rechts.
